Der Dampfgarer-Test – einfach gesund und lecker kochen!

Dampfgaren – modern, gesund und kalorienbewusst!

Das Zubereiten bzw. Garen von Lebensmitteln mit Hilfe von Dampf blickt auf eine sehr lange Tradition zurück und findet sich in vielen Küchen dieser Welt wieder. Und das nicht ohne Grund: Viele Menschen schätzen die Möglichkeiten der vielfältigen und vor allem schonende Speisenzubereitung mit einem Dampfgarer. Dank der sanften Zubereitung bleiben lebenswichtige Vitamine und Mineralstoffe in den Lebensmitteln erhalten und werden nicht, wie beim Kochen oder Backen zerstört. Beim Dampfgaren werden die zuzubereitenden Lebensmittel, wie der Name bereits verrät, mit Hilfe von Dampf erhitzt und folglich auch gegart. Der Dampf strömt, anders als beim Kochen, bei dem vor allem die Hitze vor allem mit großer Intensität auf die Außenflächen trifft, direkt auf das Gargut, umhüllt es und gelangt sogar in die Zwischenräume. Der dadurch entstehende, sofortige Wärmeaustausch sorgt für einen sehr schnellen Garprozess. Langes Kochen und das damit verbundene Ausschwemmen von Vitaminen und Mineralstoffen entfällt. Ein weiterer Vorteil des Dampfgarens ist, dass die zubereiteten Speisen geschmacksintensiver sind. Durch langes Kochen verwässern die Lebensmittel und verlieren sehr viel von ihrem Aroma. Durch den natürlichen und intensiven Geschmack, kann man bspw. die Zugabe von Salz deutlich reduzieren. Dies ist vor allem für Menschen, die gerne abnehmen möchten, oder aber auch für Menschen mit einem hohen Blutdruck von besonderer Bedeutung. Darüber hinaus wird das natürliche und frische Aussehen der Lebensmittel beim Dampfgaren erhalten, denn auch das Auge isst schließlich mit.
Dampfgarer eignen sich ideal für die schonenden und vor allem leckere Zubereitung von Gemüse, Fleisch und Fisch.

Wie gesund sind Dampfgarer?

Dampfgaren ist einfach gesund – das wussten bereits die alten Chinesen! Gemüse und andere Speisen werden mit Dampf besonders schonend, im Vergleich zu anderen Zubereitungsarten, gegart. Der heiße Wasserdampf umschließt die Speisen komplett, sodass diese von allen Seiten gleichmäßig gegart werden. Ein großer Vorteil dieser Zubereitungsmethode ist, dass die Speisen weder austrocknen, wässerig oder ausgelaugt werden. Dadurch bleiben die wertvollen Vitamine erhalten und das Gemüse nimmt zum Teil auch noch eine kräftigere, gesunde Farbe an und schmeckt einfach frisch.

Dampfgarer – wie funktionieren sie und welche Arten gibt es?

Bezüglich der Funktionsweise von Dampfgarern unterscheidet man grundsätzlich zwei verschiedene Gerätetypen. Es gibt einerseits Dampfgarer, die mit Druck arbeiten und wiederum solche, die die Speisen ohne Druck dampfgaren. Wenn man ohne Druck dampfgaren möchte, dann werden die Speisen, wie bspw. das zu Garende Gemüse wie Paprika und Möhren einfach dem Dampf des siedenden Wasser ausgesetzt. Sofern man diese Methode anwenden möchte, werden spezielle Dampfgarer-Einsätze verwendet, die einfach in einen Topf mit kochendem Wasser eingehangen werden. Sicherlich kann man mit dieser Methode Gemüse garen, es ist jedoch zu beachten, dass diese Methode wesentlich länger dauert als das Garen mit Dampf. Durch die lange Garzeit ist die Zubereitung der Speisen jedoch nicht mehr so schonend. Darüber hinaus benötigt diese Form des Dampfgarens sehr viel Energie. Da es schon preisgünstige Dampfgarer gibt, die mit Druck arbeiten, empfehlen wir diese Methode eher nicht.

Wie bereits angesprochen, gibt es neben dem drucklosen Dampfgaren noch Druck-Dampfgaren. Bei diesem findet das Garen in einem geschlossen System statt. Wasser wird dazu in einem Gerät erhitzt und kann nicht entweichen, wodurch im Behälter ein Druck aufgebaut wird, ähnlich einem Schnellkochtopf. Der Dampfdruck überschreitet dabei normalerweise nicht die 2 bar Grenze. Bei diesem Dampfdruck befindet sich im Inneren des Behälters eine Siedetemperatur von 120 Grad Celsius. Durch die Kombination von erhöhtem Druck mit hoher Temperatur wird eine im Vergleich zu drucklosen Dampfgarern deutlich kürze Garzeit erreicht.

Welche verschiedenen Dampfgarer-Modelle gibt es?

Dampfgarer Philips HD9140-91

Der Dampfgarer HD 9140/91 von Philips

1.) Elektrische Dampfgarer – diese Dampfgarer sind schon klassisch, obwohl sie erst in den 90er Jahren den Markt eroberten. Bei
diesen Geräten befinden sich mehrere Körbchen auf verschiedenen Ebenen, sodass mehrere verschiedene Speisen gleichzeitig
zubereitet werden können, z.B. Paprika mit Zucchini und Reis. Die Geräte haben neben dem klassischen Dampfgaren oftmals auch
eine Funktion zum Aufwärmen von Speisen. Wir haben das derzeit populärste Modell, den Philips HD HD9140/91 ausgbiebig getestet (hier klicken!).

2.) Dampfgareinsätze– funktionieren „ohne Strom“ und werden in der Regel einfach in einen bestehenden Kochtopf eingehangen. Die Zubereitung dauert durch den fehlenden Druck sehr lange. Weiterer Nachteil: man kann in diesen Einsätzen nur eine Speise zubereiten.

3.) Systemdampfgarer – es handelt sich hierbei um nachrüstbare Einsätze für den bestehenden Ofen. Erhitzt werden die Speisen
durch Einstellen auf Unterhitze im Ofen.

4.) Dampfgarer-Mikrowellen – der Trend des Dampfgarens ist auch bei den Herstellern von Mikrowellen nicht spurlos vorbei
gegangen. Konnten Mikrowellen zunächst lediglich klassisch mit Mikrowellen erhitzen, folgten sobald zusätzliche Features
wie eine Grill- oder Umluftfunktion. Heutzutage gibt es bereits eine Reihe von Mikrowellen, die noch zusätzlich mit einem
Dampfgarer ausgestattet sind. Diese lassen die Mikrowelle damit vollends zu einem Multifunktionsgerät werden, bei dem
fast keine Zubereitungswünsche übrig bleiben.

5.) Dampfbackofen – eine Kombination aus Backofen und Dampfgarer, wobei der Backofen die Basis bildet. Leider dadurch sehr kostspielig in der Anschaffung.